Ausleitungs- und Entgiftungstherapie

Die Ausleitung/Entgiftung des Körpers ist ein wichtiger Baustein vieler naturheilkundlicher Behandlungen.
Selbst wenn wir versuchen, alle Aspekte einer gesunden Lebensweise zu berücksichtigen, ist es heutzutage kaum möglich, den Umweltgiften zu entkommen. Entsprechende Belastungen machen sich meist erst Jahre später bemerkbar.

Dazu stehen mir viele Entgiftungs und Ausleitungstherapien zur Verfügung. Neben Basenfußbädern, Infusionstherapie und bestimmten Arzneimitteln auch sehr traditionelle Verfahren wie Schröpfen, Baunscheidttieren und das Cantharidenpflaster.


 

Schröpfen
Beim Schröpfen wird zwischen unblutigem und blutigem Schröpfen unterschieden. Dabei wird das Schröpfglas unter Vakuum auf das betreffende Hautareal gesetzt, beim blutigen Schröpfen wird zusätzlich die Haut angepiekst. Dies fördert die Durchblutung und Schadstoffe werden schneller abtransportiert.
Die Schröpfkopfmassage ist schonender und wird von einigen Patienten als angenehmer empfunden. Hierzu wird ein Schröpfkopf mit aufsetzbarem Kunststoffball benutzt, mit dem auch ein Vakuum hergestellt werden kann.


 

Baunscheidtverfahren
Baunscheidttieren ist eine weitere Möglichkeit, das schmerzhafte Gewebe zu entlasten und Heilreize zu setzen. Hierbei werden mit einem kleinen Nadelkissen Einstiche in die Haut gesetzt und im Anschluss ein spezielles Öl aufgetragen, das die Haut noch zusätzlich durchblutet. Mit dieser Methode werden chronische Entzündungen, Schmerz- und Reizzustände, Verkrampfungen, Rheumatismus, Gicht, Multiple Sklerose, Lungenleiden, Bandscheibenschäden und auch Migräne behandelt.
Das spezielle Öl wird immer noch nach der Rezeptur von Carl Baunscheidt in speziellen Apotheken gemischt und besteht aus wirksamen Bestandteilen wie Histamindihychlorid, Wacholderöl und Nelkenöl.


 

Cantharidenpflaster
Cantharidenpflaster wirken durchblutungsfördernd und lymphabflussfördend. Das Pflaster verbleibt im allgemeinen 8-12 Stunden auf der Hautstelle und erzeugt nach einigen Stunden eine örtliche blasige Hautentzündung, welche meistens ohne Narbenbildung abheilt. Die Gewebsflüssigkeit, die in die Blasen austritt, nimmt „Schlacken“, Gifte und Schmerzmediatoren mit sich. Cantharidenpflaster werden hauptsächlich bei arthritischen, rheumatischen, arthrotischen und neuralgischen Schmerzen eingesetzt, außerdem gegen Entzündungen im Kopf- und Halsbereich und kleinkindliche Mittelohrentzündungen.

 

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© Naturheilpraxis Waldtrudering - Heilpraktikerin Monika Herzinger, Telnr.: 0176 41 96 84 06

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